Die Kriterien dienen v.a. dem Verständnis der Entscheide des Wunschbrunnens. Natürlich wird auch erklärt, wie ein Wunsch als solcher verstanden wird. Diese Anleitung soll dir helfen, auch selbst Kraft in deine Wünsche fließen zu lassen. Das Verständnis von Ordnung und Kraft eröffnet klare Wege, wie ein Wunsch so stark unterstützt werden kann, damit er erfüllt wird.
Freund24 behält sich das Recht vor, Wünsche zu löschen und Wunschtexte zum Teil oder ganz abzuändern. Anders geht es nicht. Es gibt den Wunschbrunnen seit 2008, da ist schon alles aufgetreten, was man sich vorstellen kann. Es gibt heute viele Wunschbrunnen im Internet. Dieser hier ist der älteste im deutschsprachigen Raum: er hat sich rechtlich und ethisch nur halten können, weil jeder Wunsch persönlich gelesen wird. Eine Garantie für die Erfüllung eines Wunsches kann natürlich nicht abgegeben werden. Es finden Kraftmeditationen für die Wünsche statt. Das ist das, was hier angeboten wird. Die Gemeinschaft von Menschen, die für die Wünsche arbeitet, ist eine geschlossene Gruppe guter Menschen.
Anleitung Richtiges Wünschen
Nach der Klarstellung oben, was Verfluchungen und nicht zugelassene Wünsche sind, jetzt endlich die Anleitung zum Wünschen. Das Wissen über eine Kraftquelle, ihrer Kraft und insbesondere die Bewegung dieser Kraft ist für funktionierendes Wünschen ausschlaggebend. Du musst dich natürlich nicht an diese Anleitung halten. Ungern werden Wünsche ans Universum oder etwas Religiöses hier gesehen. Der Wunschbrunnen hält sich an eine einfache Logik: jede Kraft braucht eine Ordnung, in der sie fließen kann. Und diese Ordnung nennt sich Wunsch.
Was ist ein Wunsch?
Die Gefühlslehre der Schamanismus Therapie nennt einen Wunsch eine Ordnung, in welcher sich die Lebenskraft in die Zukunft bewegen soll. Das lässt natürlich viel Spielraum offen, selbst für das Gegenteil eines Wunsches: der Verwünschung, oder auch der Verfluchung. Wünschen ist nahe verwandt mit dem Segnen. Segnen selbst bedarf aber einer „höheren“ Macht. Der Wunschbrunnen setzt auf die Kraft der Kraftgeber.
Mit einem formulierten Wunsch nimmst du dir das Recht, etwas zu verändern. Geschieht das für dich selbst, ist diese Rechtsübernahme eine Form der Selbstfürsorge und stärkt schon durch das Wünschen selbst das Selbstbewusstsein. Diese Machtübernahme über sein eigenes Geschick wird hier äußerst positiv bewertet. Mit einem Wunsch gibst du keine Verantwortung ab. Du formst den Fluss, die Flussrichtung deiner eigenen Kraft.
Ein Wunsch hier im Wunschbrunnen besteht aus Worten. Diese Worte legen eine Ordnung. Das kannst du dir vielleicht am Modell einer Straße oder eines Weges vorstellen: ein Weg soll sich in eine gewisse Richtung bewegen. Links und rechts des Weges finden sich die Führungslinien. Diese Führungslinien stellen im Modell die Worte des Wunsches dar. Sie führen die Bewegung im Leben in die gewünschte Richtung. Passt das Ziel auf einen, so kann sich durch den Wunsch die eigene Kraft auf diesem Weg bewegen und dem Ziel begegnen. Kurz gesagt: ein Wunsch ist eine „Kraftführung„, ähnlich auch einer Regenrinne, durch welche das Regenwasser fliesst und vielleicht in einem Brunnen landet. Diese Führung im Leben, die man selbst formuliert, darf nun insbesondere von unserem Unterbewusstsein verstanden werden.
Wie formuliert man einen Wunsch richtig?
Die Formulierung eines Wunsches legt also die Ordnung. Die Worte formen den Weg deiner künftigen Lebenskraft. Wohin soll sie fließen? Welchen Dingen soll sie begegnen? – Und damit geht es auch um dich selbst: welchen Dingen sollst du begegnen, wohin soll sich dein Leben entwickeln? Die Formulierung eines Wunsches wird mit diesem Wissen zu einem Innehalten. Du überlegst dir genau, wo du jetzt stehst und wohin du willst. Wie du dieses Ziel erreichst, das ist irrelevant. Es wird sich ergeben, wenn der Wunsch nur richtig in Worte gefasst ist, richtig formuliert ist. Freund24 berät dich gerne bei deiner Formulierung, eingehend und detailliert. Damit wird dir beim Legen der richtigen Ordnung geholfen. Konsultiere mich, ich nehme 35.- Euro.
Nenne keine Verneinungen in Wünschen!
Aus einem vertieftem Umgang mit der Gefühlswelt wird klar: unser Unterbewusstsein versteht keine Verneinungen. Deshalb kann auch kein Wunsch funktionieren, der eine Verneinung enthält. Wenn nun ein Wunsch Ordnungen im Unterbewusstsein legen soll, so muss er so formuliert werden, dass er auch verstanden wird. Du kennst das folgende Phänomen: stell dir bitte vor, du gehst auf einem Weg, der über einen Rasen abzukürzen wäre. Da steht ein Schild: „Bitte Rasen nicht betreten“. Unser Unterbewusstsein liest nun: „Bitte Rasen betreten„. So kommt es zu einem neuen, eher ungewollten Trampelpfad direkt durch den liebevoll gepflegten Rasen. Versuch es selbst: was musst du auf das Schild schreiben, damit niemand mehr über deinen Rasen geht?
Für das Formulieren von Wünschen heißt das schlichtweg: aktiv und positiv formulieren. Teste vielleicht deine Formulierung auch auf nicht zielführende Worte und Silben wie: nicht, kein, ohne, aber, sondern, trotz, außer, un-, miß-, nein, usw.
Vermeide Bedingungen in Wünschen!
Unser Gehirn ist im Alltagsbewusstsein fähig, drei Dinge gleichzeitig miteinander zu vergleichen. Das sind drei Zustände, mit denen wir jonglieren. Formuliert man einen Wunsch mit einem „wenn“, „falls“, „sollte“ etc., so schafft man solche Jonglier-Möglichkeiten. Erinnerst du dich an den Weg oben? – Mit Möglichkeiten ist er nicht mehr eindeutig. Im Kraftfluss wird dadurch ein Stopp in Form einer Blockade gebaut.
Bedingungen in Wünschen haben einen weiteren Effekt: sie führen zur Fokussierung auf die schlechte Variante. Wir Menschen sind Vermeidungskünstler. Das Wesen der Angst ist gerne und schnell da. Es zeigt uns, was wir vermeiden sollen. Damit ist ein Fokus gegeben, der den Blick meistens auf die eher schlechtere Variante der Möglichkeiten lenkt. So funktioniert ein Wunsch also nicht. Ohne eine Bedingung ist die Chance groß, dass der Kraftfluss sich im gewünschten Ziel erfüllen kann.
Formuliere aktiv, nicht passiv!
Wünschen darf eine aktive und positive Richtung erschaffen. Nimmst du dich ins Passiv, so gibst du gleichzeitig eine Verantwortung ab. Zum Beispiel erlaubt ein Wunsch mit den Worten „Ich möchte geliebt werden“ emotional die Möglichkeit, dass das gar nicht passiert. Das Tun, die Bewegung auf dem Weg, wird in fremde Hände gegeben. Du kannst aber nur selbst auf dem Lebensweg gehen. Also formuliere das aktiv bitte: „Ich möchte eine Wirkung haben, die mich Liebevollem begegnen lässt“.
Der Einbezug einer religiösen Machtform verstärkt die Passivität noch: „Lieber Gott, ich möchte…“. In unseren Augen funktioniert ein Wunsch nur, wenn man sein Leben selbst lebt und dafür die Verantwortung selbst übernimmt. Die enthaltene Hoffnung einer Religion lässt zu, dass sich der Wunsch nicht erfüllt.
Nutze einfache Wörter! Fremdwörter sind tabu.
Halte die Sprache deiner Wunschformulierung nach Möglichkeit in deiner Muttersprache mit einfachen Wörtern. Schweizer können hier die Mundart gerne hervorziehen, auch wenn diese zuweilen schwer zu schreiben ist. Es gibt Menschen, die fühlen sich beispielsweise dem Englischen zugetan und formulieren ihre Wünsche gerne in Englisch. Das ist sicher okay. Dabei gibt es ein Bedenken: verbirgt sich dahinter eine Form von Sehnsucht, die in eine Form der Hoffnung abschweift? Die Hoffnung hat beim Wünschen nichts zu bewirken: denn sie birgt wiederum viel Passivität in sich.
„Lieber Wunschbrunnen, ich wünsche mir, meine emotionalen Dysfunktionalitäten besser managen zu können.“
Die Fremdwörter in diesem Wunsch sind: emotional, Dysfunktionalität und managen. Auch wenn jemand sehr genau weiß, was die einzelnen Wörter beschreiben: lass Fremdwörter weg. „Lieber Wunschbrunnen, ich wünsche mir mit meinen Gefühlen klarzukommen“.
Es wird sehr oft gefragt, was denn die Bilder bei den Wünschen bedeuten. Hier gerne die Übersicht über die möglichen Status Bilder der Wünsche: