Starke Frauen

Starke Männer gesucht, die beschützen können?

Sehr viele Frauen wünschen sich einen starken Mann, der sie beschützen kann. Das hat sich trotz des Feminismus nicht geändert. Muss es ja auch nicht: die Gleichberechtigung der Frauen sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Das heisst aber nicht, dass sich eine Frau keinen „starken“ Mann wünschen darf. Diese Diskrepanz hat nicht nur Frauen verunsichert, sondern auch viele Männer. Viele Fragen sich: „Wie muss ich denn sein, damit es funktioniert?“

Wie Beziehung im Patriarchismus funktionierte

Ob Patriarchismus oder Matriarchismus spielt für die emotionale Verteilung von Rollen in einer Beziehung keine Rolle. Der Unterschied vertauscht nur die Machtpositionen. Doch darum geht es bei der emotionalen Qualität nicht. Ich nehme das Beispiel des Patriarchismus. Es wäre auch umgekehrt anwendbar.

Der manipulierte Jäger

Ein Familienvater der Urzeit geht auf die Jagd. Er kommt mit einem kleinen Hasen nach Hause. Seine Frau ist nicht wirklich happy über den kleinen Hasen: „Mit diesem kleinen Hasen willst Du unsere Familie ernähren?“ – Diese Reaktion führt beim Jäger nicht wirklich zu einer Motivation. Er verliert die Freude an der Jagd. Was wenn die urzeitliche Frau voller Freude gesagt hätte: „Oh ein Hase, du bist super! Das hatten wir schon lange nicht mehr!“. Damit hätte die Frau ihm Stolz gegeben und ihn damit stark motiviert. Das nächste Mal kommt er mit einem Hirschen nach Hause. Er ernährt seine Familie, was ihr obendrein Schutz bietet.
Kurz formuliert: Gibt eine Frau ihrem Mann Stolz, wird er für ihre Sicherheit stärker sorgen.

Die Bestimmungskraft der Frau

Ein Mann nimmt sich die Macht, auf den Tisch zu hauen. Hat die Frau auch so eine Macht? – Oh ja, und sie ist sogar viel stärker. Nehmen wir eine Familie mit einem kleinen, fünfjährigen Sohn an. Der Vater hat ein Heiligtum: seine Schallplattensammlung. Die ist für den Kleinen verboten. Doch eines Nachmittags findet der Sohn zwei Stecken und hat eine Kartonschachtel. Er könnte daraus einen Go-Kart bauen, hätte er nur Räder. Es geht nicht lange, sind je fünf Schallplatten als schillernde, schwarze Räder montiert. Der Kleine setzt sich rein. Zwanzig Schallplatten brechen. Der Mann kommt um fünf Uhr nach Hause. Wie empfängt ihn seine Frau, die von dem Schallplatten Unglück weiss? – „Ich habe nicht aufgepasst und einige deiner Schallplatten sind kaputt gegangen“. Sie nimmt die Schuld auf sich. Warum tut sie das? – Sie weiss, ihr Mann ist sehr wütend über die Schallplatten. Diese Wut soll er nicht am Sohn auslassen, sondern lieber an ihr. Damit schützt sie den Sohn. Und sie schützt den Fortbestand einer gesunden Familie. Man kann der Frau die „Stimme der Vernunft“ zuschreiben. Doch ich nenne es die Bestimmungskraft. Diese sorgt am Ende für den Fortbestand der Art.

Was braucht ein Mann, um schützen zu können?

Es sind nicht die Muskeln, wie vielleicht angenommen. Diese schaden nicht, nützen aber für echtes Schützen der Familie nicht viel. Das sind andere Aufgaben innerhalb einer Beziehung zu erfüllen. Das Wort „Erfüllen“ nimmt es schon vorweg: es geht um die Pflicht. Vielmehr: das Pflichtgefühl.
Der kleine Sohn kommt von der Schule nach Hause. Er hat fast die Bestnote in Mathematik bekommen. Seine Mutter platzt vor Stolz (verleiht ihm die Motivation zum späteren Schützen). Der Vater ist auch stolz, jedoch wird seine Freude vom Satz begleitet: „Wo war denn der Fehler?“. Er setzt sich mit ihm hin, findet den Fehler und zeigt dem Kleinen, wie er so einen Fehler in Zukunft nicht mehr macht. Irgendwann muss der Kleine seiner eigenen Frau Schutz bieten können. Dazu muss er wissen, wie er alles doppelt kontrolliert, sicherstellt, Dinge richtig zu machen. Es lässt sich sagen: die Pflicht und der Stolz führen zu einem beschützenden Mann.

Das Zusammenleben von Mann und Frau verstehen und die Beziehung stabilisieren?

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