Zutaten

Beziehungsarbeit –
Wie arbeitet man an der Beziehung?

Eure Beziehung ist keine Selbstverständlichkeit. Es wird immer wieder davon gesprochen, dass man an einer Beziehung arbeiten soll. Aber was heisst das? Und wie macht man das? In dieser Frage unterscheiden sich Männer und Frauen meistens eher stark. Es gilt, über den eigenen Schatten zu springen und die Arbeit an der Beziehung aufzunehmen. Es lohnt sich!

Ich begleite dich einzeln und euch als Paar!

Melde dich als einzelner Partner
oder ihr sprecht mit mir als guter Freund über eure Dinge:

Was macht eure Beziehung aus?

Die Qualität einer Beziehung beruht natürlich nicht auf den Dingen, die man besitzt. Aber damit zu beginnen, ist ein guter Ansatz, Räume für die Beziehungsarbeit zu finden. Wo gibt es Möglichkeiten, einzeln und gemeinsam an der Beziehung zu arbeiten? – Hier ein paar Anfänge:

  • Liebe
    Die Liebe ist ein Bindungsgefühl, das den anderen und einen selbst zu etwas Ganzem macht. Zu einem Paar. Die Verwenung von Possessivpronomen verdeutlicht die Zugehörigkeit untereinander und gebenüber dem Aussen.
  • Gemeinsamer Wohnraum
    Wenn ihr zusammen lebt, ist euer gemeinsamer Wohnraum ein zentraler Angelpunkt. Hier findet eure Beziehung statt. Fragt euch, was euch gefällt und was nicht. Was könnt ihr gemeinsam ändern, mit welchen Kompromissen müsst ihr für den anderen leben.
  • Gemeinsame Unternehmungen
    Es gibt soviele Räume in der Aussenwelt, die ihr mit eurer Beziehung füllen könnt. Sei es ein Spaziergang, ein Restaurant-Besuch, das Kino, ein Treffen mit Freunden. Alles, was ihr gemeinsam tut – also nicht nebeneinander sondern miteinander – stärkt eure Beziehung.
  • Gemeinsames Tun
    Der Kernpunkt der Liebe ist, die Kraft der Liebe in Bewegung zu halten. Kraft entsteht durch Kraftaufwand. Wendet ihr gemeinsam Kraft auf, kann die Kraft der Liebe fliessen.

Der Prozess der Paarbildung

In Liebesbeziehungen vollführt sich derselbe Prozess wie in der Teambildung. Sobald ihr euch als Paar definiert, geht es darum, wie man sich als Paar verhält. Man findet erst einmal heraus, wie der andere funktioniert und arrangiert sich zusammen. Das ist das sogenannte Forming. Man versucht erste Arten, miteinander umzugehen. Das Forming wird vom Norming abgelöst. Hier wird klar gestellt, wie gewisse Dinge funktionieren sollen. Das führt nicht immer zu einem Einverständnis, weshalb es gerne von einem Storming begleitet wird. Ist das abgeschlossen, ist endlich das Performing möglich: alles wird schön, ruhig und klar. Ihr könnt eure Liebe fliessen lassen.

Welche Gewohnheiten haben sich eingeschlichen?

Ihr hört es schon. Wo sind die möglichen Problemherde? Da sind zum einen der Hausputz, das Entsorgen des Abfalls, das Wegräumen von liegengelassenen Dingen, das Kochen, der Abwasch und und und. Das Leben besteht aus Abläufen und Ritualen, die schnell zu Selbstverständlichkeiten werden können, macht sie immer nur ein Partner. Erzählt mir von eurem Alltag. Wir finden Lösungen!

  • Regelmäßige Gespräche:
    Ein tägliches Ritual, bei dem man sich bewusst Zeit für einander nimmt und über den Tag austauscht. 
  • Gemeinsame Unternehmungen:
    Geplante Aktivitäten, die beiden Partnern Freude bereiten, können die Beziehung beleben. 
  • Paarberatung:
    In einer Paarberatung können neutrale Unterstützung und professionelle Hilfe bei der Bewältigung von Konflikten und Herausforderungen gefunden werden. 
  • Rituale und Traditionen:
    Gemeinsame Rituale, wie zum Beispiel ein wöchentliches Date oder ein bestimmtes Ritual vor dem Schlafengehen, können die Verbundenheit stärken. 
Wie geht das?

Beziehungsarbeit in einer Partnerschaft bedeutet, dass beide Partner aktiv daran arbeiten, ihre Beziehung gesund und erfüllend zu gestalten. Dies beinhaltet offene Kommunikation, das bewusste Auseinandersetzen mit Konflikten, gegenseitige Wertschätzung und das gemeinsame Gestalten einer positiven Beziehung. Es ist ein fortlaufender Prozess, der Zeit, Engagement und die Bereitschaft beider Partner erfordert. 

Kommunikation


Essentiell ist eure Kommunikation. An dieser lässt sich immer arbeiten. Neben aktivem Zuhören und sich konstruktiv über Konflikte zu unterhalten, ist echte Arbeit. Hier kann ich euch oder dir helfen. Ich zeige Techniken der gewaltfreien Kommunikation und du lernst, deine Bedürfnisse und Gefühle zu formulieren und zu kommunizieren. Mit etwas Übung der vier Fragen der GFK wird eure Kommunikation zu einem lohnenden und offenen Austausch.

Konfliktlösung


In jeder Beziehung, jedem Zusammenleben kann es zu Konflikten kommen. Dinge wurden nicht kommuniziert, nicht eingehalten, haben einen Partner verärgert. Wie du diesem Ärger Luft verschaffst, ist entscheidend. Ebenso wie du deinem verärgerten Partner begegnest. Ich zeige euch Schritt für Schritt die Möglichkeiten von Selbstreflektion und die gemeinsame Erschaffung von Kompromissen durch Wahrnehmen der Bedürfnisse des anderen.

Wertschätzung


Gegenseitige Anerkennung, Lob und Dankbarkeit erschaffen ein positives Miteinander. Die Wertschätzung des Partners / der Partnerin darf zum Ausdruck gebracht werden. Es gibt nichts zum Schämen, wenn man mit Blumen ankommt, ein Geschenk macht oder mit einer liebevollen Geste die Beziehung stärkt. Man vergisst das immer wieder. Mit mir als Freund eurer Beziehung werdet ihr daran erinnert.

Gemeinsames Tun


Eine aktive Arbeit für die Beziehung ist es, nicht nur einfach miteinander Zeit zu verbringen, sondern diese Zeit mit einer gemeinsamen Aktivität zu füllen. Zusammen etwas tun, etwas erschaffen, etwas reparieren, etwas kochen oder einander physisch helfen sind Möglichkeiten, der gemeinsamen Aktion. Dazu gehören auch Gespräche und die Zweisamkeit. Nicht nur, aber auch einfach mal für einen schönen gemeinsamen Filmeabend.

Selbstreflektion


Selbstreflektion ist nicht nur in Beziehungen äusserst wertvoll. Für die Arbeit an der Beziehung ist sie unerlässlich. Das fordert die Bereitschaft, dein eigenes Verhalten zu reflektieren und vielleicht sogar beim Partner/in nachzufragen, wie du gewirkt hast. Jeder hat eigene Muster, seine eigenen Arten. Diese benennen zu können, heisst: an störenden Verhaltensweisen arbeiten zu können. Der erste Schritt dazu ist die Selbstreflektion. Ich kann dir / euch als Spiegel dienen, wie etwas auf mich wirkt, das ihr mir erzählt.

Verständnis


Die offene Kommunikation über eigene Bedürfnisse, Ängste, Erwartungen und Unsicherheiten führt zu einem gegenseitigen Verständnis. Verstehe die Eigenheiten und die Aktionen deines Partners/in. Gerne auch im Einzelgespräch höre ich, in welchen Bereichen ein Unverständnis da ist. Wir gehen es an und fragen: warum ist das so? Was wenn du selbst genau so reagiert hättest? – Das Verständnis darf kommuniziert werden. So findest du heraus, ob du richtig verstehst. Und durch diese Bemühungen, sieht dein Partner/in, wie wichtig er/sie für dich ist.

Erzählt mir, was bei euch los ist!

Es ist ein ständiger Prozess des Wachstums und der Entwicklung, der zu einer tieferen und erfüllteren Beziehung führen kann

Diese Seiten verwenden Cookies für eine bessere Nutzererfahrung.

OK