BDSM ist weit mehr als Fesseln, Schmerz und Machtspiele. Es ist eine Form von Intimität, Vertrauen und Selbstentfaltung. Und doch tragen viele Menschen ihre Wünsche und Fantasien lange Zeit still mit sich herum – aus Angst, missverstanden oder abgelehnt zu werden. Wenn du diesen Text liest, ist das vielleicht der erste Schritt, über das zu sprechen, was dich bewegt. Und das ist gut so. Denn nein – deine Neigungen sind nicht abartig. Sie sind ein Teil von dir, und sie verdienen Respekt, Raum und einen geschützten Rahmen.
In meinen Beratungen darfst du über alles sprechen: deine Fantasien, deine Unsicherheiten, deine bisherigen Erfahrungen – oder den Wunsch, es endlich einmal zu erleben. Du brauchst dich nicht zu schämen. BDSM kann eine zutiefst bereichernde Form von Nähe sein – wenn er achtsam, ehrlich und einvernehmlich gelebt wird. Ob du selbst diese Neigungen spürst oder deine Partnerin damit auf dich zugekommen ist: gemeinsam finden wir heraus, wie dieser Teil eurer Sexualität einen gesunden, schönen Platz bekommen kann.
Vielleicht ist BDSM für dich oder euch ein neues Thema – etwas, das schüchtern in den Raum gestellt wurde, mit einem Lächeln oder einem Stirnrunzeln. Vielleicht hat es dich verunsichert. Oder es hat dich neugierig gemacht. Oder beides. In Beziehungen geht es nicht nur um Anpassung – sondern darum, gemeinsam zu wachsen. BDSM kann ein spannender, spielerischer und tief verbindender Weg sein. Er braucht Vertrauen, Kommunikation und Wissen.
Ich unterstütze euch dabei, gemeinsam erste Schritte zu gehen:
Es ist vollkommen in Ordnung, am Anfang nicht zu wissen, wie „man das macht“. Es gibt kein „richtig“ oder „falsch“. Es gibt nur das, was euch gut tut. Einzig die Sicherheit muss im Vordergrund stehen.
Wenn ein Mann seiner Partnerin sagt, dass er devot ist oder dominiert werden möchte, reagieren viele Frauen zuerst mit Unsicherheit: „Was genau will er von mir? Muss ich ihn schlagen? Macht mir das nicht Angst? Ich bin doch keine Domina…“
Diese Reaktionen sind verständlich – und sie dürfen da sein. Es braucht Zeit, Klarheit und Sicherheit, um neue Rollen zuzulassen. In meiner Beratung biete ich dir (oder euch gemeinsam) einen Raum, um:
Manchmal genügt ein Gespräch, um zu erkennen: „Ich muss keine perfekte Domina sein – ich darf es auf meine Weise tun.“
Wenn Frauen BDSM-Wünsche äußern, sind viele Männer überfordert: „Ich soll sie fesseln? Oder schlagen? Das passt doch gar nicht zu mir… Was, wenn ich es falsch mache?“
Solche Bedenken sind wichtig – denn sie zeigen, dass du Verantwortung übernimmst. In meinen Beratungen begleite ich Männer genau in diesen Situationen. Am Telefon, ganz in Ruhe. Du kannst all deine Fragen stellen – auch die, die du sonst niemandem stellen würdest. Wir sprechen über deine Rolle, über Technik, über Sicherheit – aber vor allem darüber, wie du deine eigene Form von Dominanz entdecken kannst. Denn auch hier gilt: Du musst kein Profi sein. Du musst nur du sein – offen, achtsam und bereit, gemeinsam zu lernen.
Ich kann mit dir gemeinsam Choreographien erarbeiten, die dir Ablauf und Sicherheit geben. Welche Gerätschaften stellst du bereit, wie setzt du sie gezielt ein, damit sie ihre Lust leben kann?
Mein Angebot für euch:
Wenn du das Gefühl hast, es wäre an der Zeit, dieses Thema endlich offen anzusprechen – dann tu es jetzt. Ich bin kein Therapeut im klassischen Sinn – sondern ein Freund auf Augenhöhe. Ein Mensch, der zuhört, Fragen stellt, mitdenkt – und weiß, wie sich Unsicherheit anfühlt.
Trau dich.
Es ist dein Leben, deine Lust –
und deine Freiheit, sie zu gestalten.