Das Vorstellungsgespräch vorbereiten, genießen und die Zusage erhalten
Du hast es geschafft! Mit all deinen Unterlagen und Vorbereitungen hast du die maximale Aufmerksamkeit erzeugt. Man ist an dir interessiert. Man will dich haben. Ich bereite dich auf deine Gespräche vor. Du gehst gestärkt und voll motiviert in das Gespräch. Du wirst es sogar genießsen können. Ich zeige dir, worauf es ankommt. Du übst mit mir und gehst selbst- und zielsicher in das Vorstellungsgespräch. Lass uns beginnen!
Die Firma stellt sich ebenso bei dir vor, wie du dich bei ihr!
Verinnerliche diesen Satz gleich zu Beginn! Der Firma billigt dir durch deine Unterlagen hohe Chancen zu. Gute Leute sind schwer zu finden. Jetzt wird sie etwas um dich buhlen. Nutze das und verbinde das mit einem schönen und angenehmen Vorstellungsgespräch für dich und für deine neue Firma.
Bereite dich auf das Vorstellungsgespräch richtig vor!
1. Unterlagen zusammenstellen und in einer Mappe dabei haben
Du brauchst eine schöne Mappe, mit der du zum Vorstellungsgespräch erscheinst. Sie darf zu deinem Anzug oder zu deinem Outfit passen. Die Mappe enthält neben folgenden, ausgedruckten Unterlagen auch einen Block und einen funktionierenden Stift:
Lebenslauf
Motivationsschreiben
Anschreiben
Referenzen Das Referenzdokument ist im selben Format gehalten wie Lebenslauf und Motivationsschreiben. Es wird in der Regel erst beim Vorstellungsgespräch abgegeben.
Kompetenzenprofil
Firmendaten (Who is Who)
Deine Fragen und Unklarheiten
2. Übung macht den Meister – übe mit mir Vorstellungsgespräche!
Das machen wir per Videotelefonie. Neben dem Aussehen geht es dabei auch um stilsicheres Auftreten und gute Umgangsformen. Wir üben anhand ähnlicher Fragen, wie ich sie unten erläutere. Dabei achten wir auf Augenkontakt, auf Körperhaltung, Mimik und Gestik. Du kannst es auch alleine üben, indem du ein Video von dir aufzeichnest und es dann anhand eben genannter Kriterien selbst beurteilst.
Vorstellungsfragen – Auf welche Fragen bereitest du dich für den Dialog vor?
Die Fragen der Firma sind als Dialog zu nehmen. Du übernimmst nicht die Führung. Es darf ein Hin und Her entstehen, das zu einem schönen Gespräch führt. Das Nachfragen darf deshalb immer sein: auch die Firma stellt sich bei dir vor. Das ist ein wesentlicher Punkt, den man schnell vergisst. Ich nehme ein paar Fragen aus jedem Bereich und schlüssle sie auf. Es ist schon mit wenigen Fragen sehr viel, das es zu Bedenken gibt. Im Gespräch gezielt auf dein Jobinserat geht das gezielt und tiefgehend. Melde Dich!
Persönliche Fragen – Individualkompetenzen und Fangfragen
Warum sollten wir uns für Sie entscheiden? Was hinter der Frage steckt: Es ist eine provokative Frage, auf die man meist nicht vorbereitet ist. Man will wissen, wie man auf Unvorbereitetes reagiert. Antwortstrategie: Hier kannst du mit den Matches aus dem Bewerbungsschreiben punkten und neu auch, wie wohl du dich in der Firma gerade fühlst. Rückfrage: Frag gerne nach der Darstellung deiner Kompetenzen zurück, was die Firma denn neben einer für dich erfüllenden Arbeit zu bieten hat.
Können Sie ein wenig über sich erzählen? Was hinter der Frage steckt: Das kann eine Fangfrage sein, da man allzu Persönliches von sich preisgeben würde. Antwortstrategie: Erzähl von deinem roten Faden aus deinem Werdegang, dass du zu einem gewissen Zeitpunkt genau gefunden hast, was du tun willst und das hier jetzt auch leben kannst. Rückfrage: Frag zurück, ob dem auch so ist. – Kann ich hier die aufgelisteten Kompetenzen voll ausleben?
Wo möchten Sie in fünf Jahren stehen? Was hinter der Frage steckt: Die Frage zielt darauf ab, ob du länger in der Firma bleiben oder nach kurzer Zeit schon in eine andere Stadt ziehen willst oder Ähnliches. Antwortstrategie: Erzähl von deiner privaten Stabilität: ich habe eine schöne Wohnung, eine Frau und wir überlegen uns einen Hund zuzulegen. Zeige, dass du in fünf Jahren auch noch auf sicheren Füssen stehst. Rückfrage: Die Rückfrage darf auf die Zukunftspläne der Firma abzielen. Wohin geht die Reise? Welche grossen Projekte und Ausbauten stehen an?
Können Sie uns eine Situation beschreiben, da sie besonders erfolgreich waren? Was hinter der Frage steckt: Es ist eine Motivationsfrage. Wenn jemand Stolz empfinden kann, was er getan hat, dann ist er wahrscheinlich zu höherer Motivation fähig. Antwortstrategie: Hier darfst du deine Erfolge nennen, besonders die Erfolge, die mit dem jetzigen Job zu tun haben, sprich da hinein passen. Rückfrage: Die Rückfrage dreht sich natürlich um die grossen Errungenschaften der Firma, auf die man stolz sein kann. „Lassen Sie mich etwas am Stolz der Firma teilhaben!“
Soziale Fragen – Sozialkompetenzen
Arbeiten Sie lieber alleine oder im Team? Was hinter der Frage steckt: Die Firma will herausfinden, ob du dich in bestehende Strukturen einfügst oder eher ein Einzelkämpfer bist. Oft steht dahinter die Sorge, dass jemand im Team „nicht funktioniert“ – oder umgekehrt, dass man in einer stark eigenverantwortlichen Position zu viel Anleitung braucht. Der Arbeitgeber möchte erkennen, ob du zur bestehenden Teamstruktur passt. Ist jemand ein Eigenbrötler oder ein kooperativer Typ? Die Frage prüft auch, ob du ehrlich mit deinen Präferenzen umgehst und wie flexibel du dich zeigst. Antwortstrategie: Stelle heraus, dass du sowohl eigenverantwortlich arbeiten kannst als auch Teamprozesse unterstützt. Beispiel: „Ich liebe es, mich in ein Team einzubringen und gemeinsam Ziele zu erreichen. Gleichzeitig habe ich in Projekten gelernt, Aufgaben effizient auch alleine zu verantworten.“ Sag nicht einfach „beides“, sondern beschreibe, wann du lieber alleine arbeitest (z. B. bei Aufgaben, die Konzentration erfordern) und wann du den Austausch im Team schätzt (z. B. bei kreativen oder strategischen Prozessen). Zeig deine Selbstreflexion und dein Gespür für Rollen im Team. Rückfrage: „Wie ist denn die Zusammenarbeit bei Ihnen typischerweise organisiert – eher im Team oder eher projektbezogen individuell?“
WIe gehen Sie mit autoritären Anweisungen um? Was hinter der Frage steckt: Die Firma testet deine Anpassungsfähigkeit und Loyalität – aber auch, ob du Widerstand erzeugst oder zu passiv bist. Es wird getestet, ob du Loyalität zeigen kannst – auch bei schwierigen Situationen. Gleichzeitig verbirgt sich hier oft die Frage: „Sind Sie jemand, der gegensteuert, wenn etwas nicht sinnvoll erscheint?“ Antwortstrategie: Betone deine Fähigkeit, konstruktiv mit klaren Ansagen umzugehen, aber auch verantwortungsbewusst zu reflektieren. „Ich komme gut mit klaren Strukturen zurecht. Wenn ich Anweisungen nicht nachvollziehen kann, frage ich nach, um sie besser zu verstehen – das hat sich meist sehr positiv ausgewirkt.“ Mach deutlich, dass du Anweisungen respektierst, aber auch Verantwortung trägst, auf problematische Entscheidungen hinzuweisen. Zeige Balance zwischen Loyalität und Eigenverantwortung. Rückfragen: „Wie ist der Führungsstil in Ihrem Haus? Wird erwartet, dass man Dinge hinterfragt – oder lieber direkt umsetzt?“ „Wie offen ist das Unternehmen für Rückmeldungen aus der Praxis, wenn etwas in der Umsetzung hakt?“
Was wünschen Sie sich von einem Chef? Was hinter der Frage steckt: Hier wird getestet, ob du unrealistische Erwartungen hast oder in bestehende Führungskonzepte passt. Auch kann die Frage dazu führen, dass du bereits Unliebsames mit einem früheren Chef erzählst. Die Frage sagt indirekt: Wir beobachten, wie Sie sich Führung vorstellen – passt das zu uns? Gleichzeitig offenbart deine Antwort, ob du zu hohe Erwartungen hast oder eher selbstständig arbeiten willst. Antwortstrategie: Bleib positiv und sachlich. Zeige, dass du Eigenverantwortung schätzt: „Ich arbeite gerne mit Vorgesetzten, die Orientierung geben, aber auch Vertrauen in meine Selbstorganisation haben. Der Austausch auf Augenhöhe motiviert mich besonders.“ Beschreibe Führung als partnerschaftliche Unterstützung. Du wünschst dir jemanden, der Ziele klar formuliert, Rückhalt gibt, aber nicht alles vorgibt. Auch konstruktives Feedback ist dir wichtig. Rückfragen: „Wie würden Sie Ihre eigene Führungsphilosophie beschreiben?“ „Wie würden Sie den Führungsstil in der Abteilung beschreiben, in der ich arbeiten würde?“
Was macht Sie wütend und wie reagieren Sie? Was hinter der Frage steckt: Es geht darum, emotionale Intelligenz zu prüfen: Wie gehst du mit Frust, Überforderung oder Ungerechtigkeit um? Es geht um deine emotionale Reife und Selbstregulation. Die Frage testet, wie du damit und ob du konfliktfähig bist. Antwortstrategie: Zeige Reflexionsvermögen. „Ich merke frühzeitig, wenn etwas mich emotional herausfordert, und ziehe mich lieber kurz zurück, bevor ich reagiere. In Gesprächen formuliere ich dann sachlich, was mich stört.“ Wähle ein Beispiel, das deine Werte zeigt, z. B. Ungerechtigkeit oder respektloses Verhalten. Wichtig ist, wie du mit der Emotion umgehst – sachlich bleiben, Gespräch suchen, nicht nachtragend sein. Rückfragen: „Wie geht Ihr Team mit emotional angespannten Situationen um? Gibt es Raum für Feedback oder Supervision?“ „Wie wird im Unternehmen mit unterschiedlichen Meinungen oder Spannungen im Team umgegangen?“
Wie reagieren Sie in Konfliktsituationen? Was hinter der Frage steckt: Konfliktfähigkeit ist entscheidend. Willst du ausweichen, konfrontieren, vermitteln? Hier steht Teamfähigkeit und Konfliktlösung im Fokus. Gesucht wird jemand, der weder Konflikten ausweicht noch sie eskaliert. Antwortstrategie: Zeige, dass du frühzeitig das Gespräch suchst, dabei sachlich bleibst und versuchst, gemeinsame Lösungen zu finden. Idealerweise mit einem kurzen Beispiel. „Ich versuche zuerst, mein Gegenüber zu verstehen, bevor ich meine Sichtweise darlege. Mein Ziel ist es, die gemeinsame Lösung in den Vordergrund zu stellen. Das gelingt meist sehr gut, wenn man rechtzeitig ins Gespräch geht. Oft steht etwas emotionales hinter jemanden, der den Konflikt sucht. Dabei geht es gar nicht um das Konfliktthema, sondern etwas, was damit substituiert werden soll. Ich habe grosses Verständnis und Respekt für die Gefühle anderer.“ Rückfrage: „Gibt es bei Ihnen etablierte Prozesse oder Formate zur Konfliktklärung im Team?“
Motivatorische Fragen – Individualkompetenzen
Wie stellen Sie sich die Arbeit bei uns vor? Was hinter der Frage steckt: Diese Frage prüft, ob du dich mit dem Unternehmen auseinandergesetzt hast – aber auch, ob deine Vorstellungen mit der Realität vereinbar sind. Es geht um dein Bild vom Alltag und deine Fantasie, wie du dich einbringen wirst. Antwortstrategie: Beschreibe, was du aus der Stellenanzeige und Webseite entnommen hast, und verbinde das mit deiner Motivation: „Ich stelle mir einen strukturierten, aber lebendigen Arbeitsalltag vor, in dem ich meine [z. B. analytischen Fähigkeiten und Teamkompetenz] einbringen kann.“ Zeig, dass du bereit bist zu lernen, wo nötig. Rückfrage: „Welche Aufgaben würden mich in den ersten Wochen konkret erwarten – und woran würde ich merken, dass ich gut angekommen bin?“
Warum wollen Sie Ihre Stelle wechseln? – Warum haben Sie gekündigt? Was hinter der Frage steckt: Die Firma will mögliche Schwierigkeiten mit dem vorherigen Arbeitgeber erkennen – oder ob du wegrennst statt weitergehst. Die Frage prüft Loyalität, aber auch Entwicklungslust. Antwortstrategie: Bleibe sachlich. Nenne positive Gründe wie Weiterentwicklung, Veränderung der Lebensumstände oder der Wunsch nach neuen Perspektiven. Niemals negativ über den alten Arbeitgeber sprechen. Rückfrage: „Was wünschen Sie sich von jemandem, der aus einer anderen Unternehmenskultur zu Ihnen kommt – eher frischen Wind oder schnelle Anpassung?“
Seit wann suchen Sie Arbeit? Was hinter der Frage steckt: Hier steckt die Frage dahinter: Warum hat dich noch niemand genommen? Oder: Bist du wählerisch – oder schwer vermittelbar? Gleichzeitig geht es um deinen Umgang mit Übergangszeiten. Antwortstrategie: Sei ehrlich, aber souverän. Wenn du lange suchst, erkläre, dass du gezielt suchst und nicht irgendetwas annimmst. Vielleicht hast du die Zeit zur Weiterbildung genutzt oder dein Profil geschärft. Rückfrage: „Wie lange ist die Stelle bereits ausgeschrieben – und was ist Ihnen bei Bewerbenden bisher vielleicht gefehlt?“
Was motiviert Sie? Was hinter der Frage steckt: Die Frage zielt auf deine innere Haltung. Es soll klar werden: Bist du intrinsisch motiviert – oder nur auf Geld/Position aus? Die Antwort sagt auch, ob du langfristig engagiert bleibst. Antwortstrategie: Erkläre, was dich antreibt – z. B. sinnvolle Aufgaben, sichtbare Ergebnisse, persönlicher Kontakt, kreative Lösungen. Zeig auch, wie du dich selbst bei Routinen motivierst. Schön ist es, wenn du die Vision der Firma herausgefunden hast und du deine Hingabe beschreiben kannst, die natürlich optimal in die Richtung der Vision geht. Aber nicht übertreiben. Rückfrage: „Was würden Sie sagen: Was motiviert die Mitarbeitenden hier im Alltag am stärksten?“
Was gefiel Ihnen an der letzten Stelle besonders? Was hinter der Frage steckt: Die Firma will herausfinden, was du wertschätzt – und ob sie dir das bieten kann. Gleichzeitig erkennst du an deiner Antwort, ob du das, was du brauchst, im neuen Job wiederfinden kannst. Es kann auch als Fangfrage verstanden werden: wenn du natürlich antwortest, einzig der Kaffee wäre gut gewesen. Tu das nicht. Immer positiv bleiben. Antwortstrategie: Greife einen positiven Aspekt heraus (z. B. gutes Team, eigenverantwortliches Arbeiten, spannende Projekte) und zeige, dass du diesen Teil deines Arbeitsstils gerne mitnimmst. Es darf etwas sein, was du z.B. schon im Inserat gelesen hast. Rückfrage: „Was schätzen Sie persönlich am meisten an Ihrer Unternehmenskultur – was ist hier besonders?“
Fragen zu Verfügbarkeiten und zur Flexibilität
Wann können Sie anfangen? Was hinter der Frage steckt: Die Firma möchte wissen, wie schnell sie dich einplanen kann – und ob du realistisch mit deiner Verfügbarkeit umgehst. Auch deine Flexibilität in Übergangsphasen wird geprüft. Antwortstrategie: Antworte ehrlich und klar. Wenn du eine Kündigungsfrist hast, benenne sie. Optional kannst du signalisieren, dass du für eine Einarbeitung oder Übergabe auch früher verfügbar wärst (z. B. mit Ferienbezug). Rückfrage: „Wie wäre der ideale Starttermin aus Ihrer Sicht – ist eine schrittweise Einarbeitung denkbar?“
Welche Kündigungsfrist haben Sie? Was hinter der Frage steckt: Klingt nach einer neutralen Frage, ist aber eine kleine Stressfrage: Weißt du deine Frist? Und versuchst du vielleicht, sie zu umgehen? – Und im Falle einer Führungsposition: weshalb ist sie so kurz? Antwortstrategie: Nenne die gesetzliche oder vertragliche Frist (z. B. „Ich habe drei Monate zum Monatsende Kündigungsfrist.“). Ergänze gern, ob dein jetziger Arbeitgeber bereit ist, dich früher gehen zu lassen. Rückfrage: Braucht es nicht.
Wie pünktlich würden Sie sich einschätzen? Was hinter der Frage steckt: Diese Frage testet dein Pflichtbewusstsein und dein Selbstbild – sie ist auch ein kleiner Trigger für Menschen, die Pünktlichkeit als Vorwurf erlebt haben. Es ist oft auch ein indirekter Kultur-Check. Antwortstrategie: Du darfst hier klar sein: „Ich bin sehr zuverlässig und lege Wert auf Pünktlichkeit, weil ich auch anderen damit Wertschätzung zeige.“ Wenn du kreativ oder locker arbeitest, kannst du „funktionale Flexibilität“ beschreiben, aber Ehrlichkeit ist entscheidend. Rückfragen: „Gibt es bei Ihnen feste Beginn-Zeiten oder eher flexible Modelle – wie wird das im Team gelebt?“ „Wie gestaltet sich die Führungsebene in Bezug auf Termine?“
Wie stehen Sie zu flexiblen Arbeitszeiten und zu Überstunden? Was hinter der Frage steckt: Es wird geprüft, ob du dich auf Belastungsspitzen einstellen kannst – aber auch, ob du möglicherweise ausbrennst oder Grenzen setzt. Gleichzeitig prüft man, ob du zu Kultur und Branche passt. Antwortstrategie: Zeige dich offen, aber reflektiert: „Ich habe kein Problem mit Überstunden, wenn sie sinnvoll eingesetzt werden und kein Dauerzustand sind.“ Oder: „Flexibilität ist für mich Geben und Nehmen – ich bin da lösungsorientiert.“ Rückfrage: „Wie wird bei Ihnen sichergestellt, dass Überstunden nicht zur Regel werden – gibt es Ausgleichsmodelle oder Teamabsprachen?“
Fragen zum Lebenslauf
Führen Sie mich bitte kurz durch Ihren Lebenslauf Was hinter der Frage steckt: Hier wird getestet, wie gut du deinen eigenen Werdegang verstehst und strukturieren kannst. Es ist auch ein Check, ob du mit deinem bisherigen Weg im Reinen bist – oder dich rechtfertigst. Antwortstrategie: Gib eine kurze, klare Erzählung deines roten Fadens: Warum du was gemacht hast, was du daraus gelernt hast, und wie du zu dem Menschen wurdest, der jetzt genau hierher passt. Zeige dabei deine Entwicklung, nicht nur Stationen. Rückfrage: „Gibt es etwas in meinem Werdegang, das für Sie noch offen oder erklärungsbedürftig erscheint?“
Warum gibt es da so viele Stellenwechsel? Was hinter der Frage steckt: Klassische Fangfrage – hier sollst du dich entweder verteidigen oder ins Schwitzen geraten. Gesucht ist in Wahrheit: Stabilität, Lernfähigkeit und Verlässlichkeit. Antwortstrategie: Zeige, was du jeweils gesucht und gefunden hast – und dass du heute genau weißt, was du willst. Beispiel: „Ich habe unterschiedliche Arbeitsumfelder erlebt, bewusst gewählt, weil ich wachsen wollte. Jetzt weiß ich, wo ich meine Stärken nachhaltig einbringen kann.“ Rückfrage: „Wie sehen bei Ihnen stabile Karrieren aus – wird Entwicklung auch durch Positionswechsel gefördert?“
Wo sehen Sie den roten Faden in Ihrem Lebenslauf? Was hinter der Frage steckt: Ein Test auf Reflexionsfähigkeit: Kannst du selbst aus einer scheinbar ungeraden Biografie eine klare Entwicklung ableiten? Antwortstrategie: Definiere deinen roten Faden. Das kann ein übergeordnetes Interesse sein (z. B. Kommunikation, Gestaltung, Organisation), ein wachsendes Kompetenzfeld oder ein menschliches Anliegen, das sich durchzieht. Rückfrage: „Was sehen Sie als roten Faden bei erfolgreichen Mitarbeitenden in Ihrer Firma – ist Wandel eher Chance oder Risiko?“
Warum wechselten Sie die Branche? Was hinter der Frage steckt: Man prüft: Warst du unzufrieden? Überfordert? Suchst du einfach nur irgendetwas? Oder bist du jemand, der Veränderung bewusst gestaltet? Antwortstrategie: Sprich über persönliche Entwicklung und Neugier: „Ich habe gemerkt, dass mich Thema X mehr interessiert als Y – die neue Branche erlaubt mir, meine Fähigkeiten sinnvoller einzubringen.“ Wenn möglich, verbinde alte mit neuen Kompetenzen. Rückfrage: „Wie erleben Quereinsteiger bei Ihnen den Einstieg – wird das als Bereicherung gesehen?“
Fragen zur Fachkompetenz
Mit diesen Ausbildungen halten Sie sich nicht für überqualifiziert? Was hinter der Frage steckt: Hier wird getestet, ob du bleiben würdest oder nur eine Übergangslösung suchst. Auch: Ob du dich über andere stellen würdest. Es steckt also Misstrauen oder Sorge dahinter. Antwortstrategie: Zeige, dass du deine Qualifikationen als Werkzeug begreifst, nicht als Status. „Ich bin jemand, der sein Wissen einbringen möchte, aber auf Augenhöhe arbeitet. Für mich zählt nicht der Titel, sondern dass ich mitgestalten kann.“ Rückfrage: „Wie geht Ihr Unternehmen mit besonders engagierten Mitarbeitenden um – gibt es Entwicklungsspielräume?“
Was tun Sie für Ihre fachliche Weiterbildung? Was hinter der Frage steckt: Man will sehen, ob du Eigeninitiative zeigst, dich am Ball hältst, ob du lernbereit bist. Antwortstrategie: Nenne konkrete Weiterbildungen, Podcasts, Blogs, Zertifikate, Lerngruppen, und betone die Haltung: „Lernen ist für mich Teil der Arbeit – nicht etwas Zusätzliches.“ Rückfrage: „Wie wird bei Ihnen Weiterbildung gestaltet – gibt es gezielte Förderung oder individuelle Freiräume?“
Welches sind die grössten Erfolge Ihrer Laufbahn? Was hinter der Frage steckt: Test auf Selbstbewusstsein, Zielorientierung und Relevanz: Kannst du dich und deinen Impact aufzeigen – und zwar mit Bezug zum neuen Job? Antwortstrategie: Wähle 1–2 Erfolge, die direkt auf die Zielstelle passen. Wenn möglich, mit konkreten Zahlen oder Wirkungen. Zeige auch, was du daraus gelernt hast. Rückfrage: „Was würden Sie in diesem Bereich als Erfolg definieren? Was macht jemanden in dieser Position erfolgreich?“
Wie würden Sie das Fachproblem xx bei uns angehen? Was hinter der Frage steckt: Hier wird echtes Fachwissen geprüft – aber auch dein Denken unter Druck: Analysierst du klar, bleibst du lösungsorientiert? Und: Versuchst du, erst zu verstehen? Antwortstrategie: Frag zuerst nach Details („Was wissen Sie bisher zur Ursache?“), dann erkläre dein typisches Vorgehen. Zeige dabei deine Methode: analysieren, strukturieren, umsetzen. Biete kein Patentrezept, sondern einen fundierten Zugang. Rückfrage: „Wie offen ist das Unternehmen für neue Herangehensweisen, die man aus anderen Branchen mitbringt?“
Fragen zu den Führungskompetenzen
Wie würden Sie Ihren Führungsstil beschreiben? Was hinter der Frage steckt: Man möchte wissen, wie du mit Menschen umgehst. Passt dein Stil zur bestehenden Unternehmenskultur? Bist du eher autoritär oder kooperativ? Auch: Reflektierst du dein eigenes Führungsverhalten? Ebenso kann es eine Fangfrage sein: es gibt nicht DEN Führungsstil. Es ist immer ein Mix. Antwortstrategie: Vermeide Etiketten wie „agil“ oder „situativ“, sondern beschreibe wie du führst: „Mir ist es wichtig, dass mein Team Verantwortung übernehmen kann. Ich setze auf Klarheit, Vertrauen und persönliche Entwicklung.“ Zeige, dass du dich selbst weiterentwickelst. Rückfrage: „Wie würden Sie die Führungskultur in Ihrem Unternehmen beschreiben – was ist Ihnen bei Führung wichtig?“
Wie lösen Sie Konflikte? Was hinter der Frage steckt: Man prüft dein Kommunikationsverhalten und deine Konfliktfähigkeit – auch, ob du deeskalieren oder vermitteln kannst. Führung heisst auch Aushalten. Antwortstrategie: Zeige, dass du Konflikte früh erkennst und nicht aufschiebst. „Ich schaffe Raum für direkte Gespräche, ohne Schuldzuweisungen – sachlich, aber klar.“ Rückfrage: „Wie werden bei Ihnen Spannungen im Team wahrgenommen und besprochen? Gibt es dafür eine Kultur?“
Welche Führungskompetenzen zeichnen Sie aus? Was hinter der Frage steckt: Man sucht deine Schwerpunkte. Kannst du Prioritäten setzen? Siehst du Führung als Fach oder als Beziehung? Antwortstrategie: Betone 2–3 Kernkompetenzen aus deinem Kompetenzen-Profil wie Entscheidungsfreude, Empathie, Delegation oder Feedbackfähigkeit – mit konkretem Beispiel: „Ich gebe nicht nur Aufgaben weiter, sondern auch Verantwortung. Das stärkt die Motivation und Qualität.“ Rückfrage: „Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Führungsfähigkeiten in diesem Unternehmen – gerade im Alltag?“
Wo sehen Sie bei sich selbst das höchste Entwicklungspotential? Was hinter der Frage steckt: Eine klassische Fangfrage zur Selbstreflexion. Es geht darum, ob du ehrlich, lernbereit und professionell mit Schwächen umgehen kannst. Antwortstrategie: Nenne eine echte, aber nicht zentrale Schwäche – z.B. „Ich neige dazu, zu viele Ideen gleichzeitig verfolgen zu wollen – habe aber gelernt, Priorisierungstools einzusetzen.“ Zeige, dass du an dir arbeitest. Denn das ist wieder eine Stärke. Rückfrage: „Gibt es in Ihrer Organisation Angebote oder Formate, die persönliche Entwicklung fördern – auch für Führungskräfte?“
Wie erkennen Sie Potential Ihrer Mitarbeiter? Was hinter der Frage steckt: Man testet, ob du Talententwicklung betreibst – also nicht nur verwaltest, sondern entwickelst. Antwortstrategie: Zeige deine Fähigkeit zu beobachten, Feedback zu geben und Aufgaben gezielt herausfordernd zu gestalten: „Ich schaue auf Eigeninitiative, auf Lernfreude und wie jemand Verantwortung übernimmt – oft steckt mehr dahinter, als man auf den ersten Blick sieht.“ Rückfrage: „Wie geht Ihr Unternehmen mit internen Aufstiegen um? Wird gezielt gefördert?“
Erzählen Sie uns bitte von ihren Erfolgen mit Mitarbeitern Was hinter der Frage steckt: Die Frage ist ein Türöffner – man will sehen, ob du als Führungskraft Wirkung entfalten konntest. Auch: Wie sprichst du über deine Leute? Antwortstrategie: Erzähle eine konkrete Entwicklungsgeschichte. Zeige, dass du mit Menschen arbeitest, nicht nur mit Ressourcen. „Ich habe ein Teammitglied vom Praktikum bis zur Teamleitung begleitet – das war ein gemeinsamer Weg.“ Rückfrage: „Wie wichtig ist in Ihrem Unternehmen die persönliche Förderung von Mitarbeitenden – auch langfristig?“
Private Fragen
Diese Fragen sind oft heikel: Sie sind nicht immer zulässig, werden aber dennoch gestellt. Wichtig ist, dass du souverän bleibst, nicht alles preisgeben musst – und trotzdem Verbundenheit erzeugen kannst.
Haben Sie Hobbies? Was hinter der Frage steckt: Die Firma will wissen, wie du außerhalb der Arbeit tickst. Auch: Wie erholst du dich? Bist du vielseitig interessiert? Gibt es Soft Skills, die sich daraus ableiten lassen? Antwortstrategie: Wähle Hobbys, die zu deinem Profil passen – aber auch zeigen, dass du ein Mensch bist. „Ich bin oft in der Natur unterwegs, was mir hilft, Ruhe zu finden und den Kopf frei zu bekommen. Das gibt mir auch in stressigen Projekten Klarheit.“ Rückfrage: „Wie ist das bei Ihnen – achten Sie als Firma auf Work-Life-Balance oder gemeinsame Freizeitangebote?“
Treiben Sie Sport? Was hinter der Frage steckt: Auch hier geht es nicht nur um Fitness, sondern um Disziplin, Belastbarkeit und Teamgeist. Je nach Stelle kann auch Stressresistenz implizit abgefragt sein. Antwortstrategie: Verknüpfe deinen Sport mit beruflichen Qualitäten: „Ich gehe regelmässig laufen – das hilft mir, fokussiert zu bleiben und auch mal Druck abzubauen. Im Projektgeschäft ist das Gold wert.“ Rückfrage: „Wie gehen Sie mit Belastungsspitzen in der Firma um – gibt es da Unterstützungsangebote?“
Sind Sie verheiratet? Was hinter der Frage steckt: Vorsicht – die Frage zielt meist auf Stabilität, Umzugsbereitschaft oder familiäre Bindungen. Sie ist rechtlich sensibel. Antwortstrategie: Wenn du antworten willst, bleib neutral und lösungsorientiert: „Ich bin in einer stabilen Partnerschaft, wir leben sehr gerne in der Region – was für mich auch berufliche Kontinuität bedeutet.“ Du musst nicht ins Private gehen, aber zeigen, dass dein Umfeld mitspielt. Rückfrage: „Wie ist Ihre Erfahrung mit Mitarbeitenden in unterschiedlichen Lebensphasen – wird darauf Rücksicht genommen?“
Was sagt Ihr(e) Partner(in) zum geplanten Stellenwechsel? Was hinter der Frage steckt: Die Frage zielt auf Absicherung: Steht dein privates Umfeld hinter der Veränderung? Gibt es emotionale oder geografische Hindernisse? Antwortstrategie: Wenn das zutrifft, betone Zustimmung: „Wir haben die Entscheidung gemeinsam besprochen. Mein Wechsel ist ein Schritt, den wir bewusst als Familie tragen.“ Wenn nicht – bleib vage: „Ich habe den Wechsel gut abgestimmt mit meinem Umfeld. Es passt.“ Rückfrage: „Wie familienfreundlich ist Ihre Unternehmenskultur – gibt es Raum für Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben?“
Wie würden Ihre besten Freunde Sie beschreiben? Was hinter der Frage steckt: Man möchte dein Selbstbild gegen ein Fremdbild testen – auch: Wie reflektierst du dich sozial? Wie empathisch oder selbstkritisch bist du? Antwortstrategie: Wähle 2–3 positive Eigenschaften mit Beispielen: „Sie würden sagen, ich sei der Ruhepol in stressigen Situationen und jemand, der auch spät noch mitdenkt. Und dass ich zuhören kann.“ Rückfrage: „Welche Art von Menschen passt Ihrer Erfahrung nach gut ins Team hier?“
Sind Sie politisch engagiert? Was hinter der Frage steckt: Diese Frage kann kritisch sein – sie tastet nach Haltung, aber auch nach potenziellen Konflikten im Betrieb. Meist will man wissen: Denkst du mit? Bist du kritisch? Oder eher angepasst? Antwortstrategie: Wenn du aktiv bist: „Ich engagiere mich gerne dort, wo es um Mitgestaltung geht – ohne Parteipolitik, aber mit Verantwortungsgefühl.“ Wenn du zurückhaltend bist: „Ich verfolge gesellschaftliche Themen interessiert, aber trenne Privates und Berufliches klar.“ Rückfrage: „Spielt gesellschaftliches Engagement in Ihrer Firmenkultur eine Rolle?“
Referenzen abgeben
Natürlich hast du das A4 Blatt mit mindestens drei Refrenzen dabei. Zwei davon können von der letzten Stelle sein, müssen aber nicht. Die Referenzen übergibst du auf Anfrage im Vorstellungsgespräch. Es gibt auch hier eine schöne Frage, die auf dich kommen kann: „Wenn ich bei Ihren letzten Chef nachfragen, was würde er wohl über Sie sagen?“
Das Thema Lohn souverän verhandeln, ohne sich zu verkaufen
Lohnverhandlungen sind oft der heikelste Moment im Bewerbungsgespräch – nicht, weil es ums Geld geht, sondern weil hier Wertschätzung, Selbstbild und Verhandlungskultur aufeinandertreffen. In der Vorbereitung mit mir gehen wir genau auf diesen Moment ein. Denn: Du musst nicht sofort antworten, wenn die Frage nach deinen Gehaltsvorstellungen kommt. Im Gegenteil – das erste, was du tun darfst, ist eine Gegenfrage stellen:
„Bevor ich eine Zahl nenne: Wie sieht denn das Gesamtpaket bei Ihnen aus?“ (Frage nach: Arbeitszeitmodell, Boni, Sozialleistungen, Mobilitätslösungen, Weiterbildung, Urlaubstagen, Homeoffice, Essenszulagen etc.)
Diese Rückfrage zeigt: Du denkst strategisch – und du siehst deine Stelle als Ganzes, nicht als Zahl. Erst danach nennst du deinen Zielwert. Am besten mit einem Hinweis auf den branchenüblichen Durchschnitt und einer selbstbewussten Begründung:
„Nach meinem Wissen liegt das Durchschnittsgehalt in dieser Position bei XY. Durch meine Kompetenzen in [z.B. Leitung komplexer Projekte, strukturierter Kommunikation, Führungserfahrung]und meine Motivation für die Vision Ihrer Firma sehe ich mich klar darüber. Wie viel mehr als die obere Grenze Ihnen das wert ist, muss ich in Ihre Hände legen.“
Diese Haltung signalisiert Klarheit – ohne Druck. Und genau darum geht es: Du verhandelst auf Augenhöhe – für dich, aber auch im Sinne der Partnerschaft mit deinem künftigen Arbeitgeber.
Typische Situationen in der Lohnverhandlung – und wie du reagieren kannst
1. „Was stellen Sie sich denn vor?“(Frage nach deiner Gehaltsvorstellung) „Bevor ich eine konkrete Zahl nenne, würde ich gerne das Gesamtpaket etwas besser verstehen: Gibt es bei Ihnen zusätzliche Leistungen wie Boni, Weiterbildungsbudgets, Mobilität, Homeoffice oder ähnliches?“
(Warte die Antwort ab – und dann:)
„In meiner Recherche liegt der Durchschnittslohn in dieser Funktion bei etwa XY. Mit meiner Erfahrung in [z. B. strukturierter Teamführung, Prozessoptimierung, …] sehe ich mich über dem Branchenschnitt. Ich würde mich deshalb im Bereich von [z. B. 10–15 % darüber] einordnen.“
2. Die Firma nennt ein sehr tiefes Angebot „Danke für Ihre Offenheit. Das liegt deutlich unter dem, was ich recherchiert habe und was meiner Erfahrung und den eingebrachten Kompetenzen entspricht. Ich verstehe, wenn es interne Bandbreiten gibt – vielleicht finden wir dennoch einen Weg, z. B. durch zusätzliche Leistungen oder eine Perspektive zur Anpassung nach der Probezeit?“
(Optional Rückfrage:) „Wie gestalten Sie bei Ihnen die Gehaltsentwicklung innerhalb der ersten Jahre?“
3. Du möchtest dein Wunschgehalt aktiv einbringen „In dieser Position mit Verantwortung in [Bereich XY] halte ich ein Gehalt von XY für fair und marktgerecht. Ich bringe Erfahrung in [deine wichtigsten drei Kompetenzen] mit – und ich habe gelernt, wie wertvoll diese Fähigkeiten für Unternehmen sind. Gibt es bei Ihnen eine Flexibilität für solche Leistungen?“
4. Die Firma fragt: „Was war denn Ihr letztes Gehalt?“ „Mir ist wichtig, dass wir über den Wert dieser neuen Position sprechen, nicht über alte Zahlen. Ich sehe in dieser Rolle eine höhere Verantwortung und bringe gezielte Erfahrung mit. Deshalb würde ich gerne im Bereich XY verhandeln, angepasst an das Gesamtpaket.“
5. Du möchtest dich nicht unter Wert verkaufen – aber auch nicht übertreiben „Mir ist es wichtig, dass das Gehalt fair zur Leistung passt – nicht zu tief, aber auch nicht unrealistisch hoch. Ich habe mich orientiert und sehe mich leicht über dem Branchendurchschnitt, da ich sehr gezielt Kompetenzen mitbringe, die hier gewünscht sind.“ (Und dann:) „Wie wichtig ist Ihnen intern das Thema Leistungsgerechtigkeit? Haben Sie transparente Lohnmodelle?“
Fazit: Dein Lohn ist nicht dein Wert – aber er spiegelt deine Wirkung
In der Vorbereitung bei Freund24 üben wir genau diese Gesprächsführung: Du sollst dich dabei wohlfühlen. Sicher. Und klar. Denn dein Gehalt verhandelst du nicht als Bittsteller, sondern als Partner.
Übe mit mir das Vorstellungsgespräch!
Ich übe mit dir Vorstellungsgespräche. Du übst mit mir in Echt und mit Feedback. Du kannst du dich frei ausprobieren und üben. Hast du erst einmal entdeckt, dass du selbst sehr wichtig bist und sogar die eigene Persönlichkeit wirklich für die Firma Werte aufzeigt, werden Vorstellungsgespräche spannend und fördern jedes Mal deinen eigenen Selbstwert.
Du bekommst die Jobzusage!
Die Firma will mit dir den gemeinsamen Weg gehen. Du willst das auch. Hier wird gefeiert! Und zwar nicht, dass man einen Job gefunden hat, sondern dass du dich nun ehrlich und aus dir selbst heraus entwickeln kannst, den Weg deiner eigenen Wünsche gehst. Wir feiern nicht das Ende einer Not, sondern den Erfolg deiner eigenen Definition und deines Erlebens. Du hast es geschafft: du hast deine Werte nicht nur für dich greifbar gemacht, sondern sie haben im Aussen eine enorme Wirkung. Herzlichen Glückwünsch!
Lass uns gemeinsam üben! Ich begleite dich zum Erfolg!