Mach deinen Lebenslauf
zu einem Volltreffer!
In früheren Zeiten war die Definition des ausgeübten Berufs sehr präsent. Sogar der Nachname einer Person war dem Beruf gewidmet: Herr Schmied, Frau Müller, Herr Metzger, Familie Bauer und Familie Schäfer. Heute hast du die Chance, dich selbst zu definieren: nicht nur durch deine ausgeübten Tätigkeiten, sondern durch die Hervorhebung der Bezeichnungen, der für das aktuelle Jobinserat wichtigen Matches.
Du liest richtig. Dein Lebenslauf ist kein starres Dokument. Dein Lebenslauf ist wandelbar und passt sich jedem einzelnen Job an, auf den du dich bewirbst. Du schreibst also nicht nur das Motivationsschreiben, sondern auch deinen Lebenslauf bei jeder Bewerbung. So hast du Erfolg.
Jedes Wort aus dem Job-Inserat darf sich in den bisherigen Job-Beschreibungen und Job-Titeln wiederfinden. So passt dein Lebenslauf zum Inserat. Du befasst dich natürlich auch mit dieser Firma, schaust dir ihre Geschichte, ihre Entwicklung, ihre Perspektive und ihre Struktur an. All das fliesst mit in die Änderungen an deinem Lebenslauf ein. Ein kleines Beispiel:
Ein Job-Inserat
Führungsverantwortliche(r) ICO (100%)
Firma xx Zürich
Du trägst Verantwortung für Menschen, Kultur und Wachstum. Dabei ist dir das gemeinsame Miteinander mit einem starken Team, das dich inspiriert und dem du vertraust, besonders wichtig.
usw.
Leiter IT-Abteilung
Firma xx Winterthur
Leitung IT-Abteilung mit 8 Mitarbeitern, Systemverantwortung, Einauf, Ausbau der Infrastruktur
Führung und Verantwortung IT-Abteilung
Firma xx Kanton Zürich
Führung IT-Abteilung mit operativer Gesamtverantwortung für das IT-Team, das Wachstum und der IT-Kultur sowie deren Bewirtschaftungen
Aus dem Leiter wird „Führung“ und die „Verantwortung“ kommt in den Jobtitel. Weil im Inserat ein Führungsverantwortlicher gesucht wird. Die Firma hat ihren Sitz in der Stadt Zürich. Also war der vorgängige Betrieb im „Kanton Zürich„.
Die Jobbeschreibung enthält wieder das Wort „Führung“ und die Wörter „operativ„, „Gesamtverantwortung„, „Team„, „Wachstum„, „Kultur“ und „Bewirtschaftungen„.
Das sind 9 Matches!
Und nichts ist unwahr!
Ein guter Lebenslauf zeichnet sich für den Verfasser des Jobinserates und der einstellenden Person durch Übereinstimmungen aus. Es sind die Übereinstimmungen mit der Firma, mit dem Leitbild und den Zielen der Firma. Passt du auf ihren Weg, wo sie hin wollen? Gehst du in dieselbe Richtung?
Matches finden sich im Gefühl für den roten Faden und in den einzelnen Wörtern, die du nennst. Herz und Verstand werden gleichzeitig gefordert: dein Slogan „IT als gemeinsamer Dienst“, deine Richtungen und deine Hingabe können die Wege der Firma und deine Wege zusammen führen.
Ich unterstütze dich beim Texten, helfe dir bei Formulierungen und zeigt dir auf, wie sich ein Lebenslauf fliessend lesen lassen kann. Es dürfen Klarheiten vermittelt werden, hinter denen du selbst hundertprozentig stehen kannst.
Der rote Faden im Lebenslauf lautet: wo komm ich her, wohin gehe ich? Nach und nach wird dir im Gespräch mit mir bewusst, welche Richtungen du beruflich im Leben schon eingeschlagen hast und welchen Nutzen du daraus ziehen kannst. Es finden sich immer mehrere rote Fäden, die sich durch das Leben ziehen. Spätestens dann, wenn du dein privates Leben dem gegenüber stellst und erkennen kannst, wie nah Beruf und Privatleben ineinander verwoben sind. Diese roten Fäden werden zu Slogans. Solche Slogans bilden die Essenz deiner eigenen Träume und Wünsche. Und auch ein Slogan ist von Bewerbung zu Bewerbung anpassbar.
Slogans sind einerseits eindringliche Werbe-Botschaften, sie beinhalten aber auch ein Commitment, eine Eigen-Definition. So kann der Wunsch, immer redliche und gute Arbeit verrichten zu wollen zu einem Slogan führen, der dann den durchgezogenen Faden einer Bewerbung einfärben kann:
„Ich bin ein redlicher Arbeiter, der Verantwortung trägt und ehrlich arbeitet“
wird zu:
„Verantwortung tragen? – Ich erfülle sie einfach!“
Der Slogan wird zu einer Affirmation, hinter der du hundertprozentig stehen kannst. Er erklärt alles und kann komplett eingeatmet werden. Du verankerst deinen Slogan emotional und wirst bereit, ins Vorstellungsgespräch zu gehen: neu definiert, neu ausgesprochen und anhäuft mit Klarheit über dich selbst.
Wie ein Lebenslauf auszusehen hat, ob ein Foto drin sein soll, ob Farben sinnvoll sind und viele Weitere Design und Inhaltsfragen unterliegen wie die Kleidungsmode den aktuellen Trends. Es gibt wichtige Kriterien, wie Matches und Slogans. Was braucht es sonst noch?
Auf die Lückenlosigkeit des Lebenslaufs ist immer im Blick der Personalabteilung. Gibt es Lücken, in denen keine Beschäftigung ausgeübt wurde? – Da wird nachgefragt. Es ist besser, die Wahrheit gleich schon im Lebenslauf zu erwähnen: eine Weltreise, ein Kümmern um jemand mit einer Krankhheit, eine Auszeit zur Neuorientierung mit Kursen… Möglichkeiten gibt es viele. Sie sollen stimmig sein.
Die Lückenlosigkeit bezieht sich auch auf die Entwicklung der Karriere. Umorientierungen sind zwar gut, zu viele wirken allerdings, als ob du nicht wüsstest, was du eigentlich willst. Der rote Faden darf in den Beschreibungen der Jobs sichtbar zur neuen Firma führen. Das lässt sich mit den Schlüsselwörtern aus dem Inserat und des Leitbildes der Firma bewerkstelligen.
Es gibt keine Regeln. Aussergewöhnlich kann hervorstechen, solange der Lebenslauf noch übersichtlich und lesbar bleibt. Die Konsistenz der Schriftarten und verwendeten Farben würde ich dennoch empfehlen. Ich habe schon gesehen, dass die Farben des Firmenlogos übernommen wurden. Ich bin mir nicht sicher, ob das sinnvoll ist. Neben dem Streiten über Geschmack, darf auch das Layout freundlich sein, statt übergriffig.
Ich gebe dir mein Feedback, wie dein Lebenslauf auf mich und aus Sicht eines einstellenden Vorgesetzen wirkt.
Auf jeden Fall! Aber nicht gänzlich. Die Arbeit der Matches ist etwas Persönliches. Der punktuelle Einsatz von KI zur Optimierung des Layouts und der Texte ist sicher empfehlenswert. Den ganzen Lebenslauf allerdings einer KI zur Bearbeitung zur Verfügung zu stellen, empfehle ich nicht. Da bleibt die Frage nach dem Datenschutz offen.
Ebenso ist zu bedenken: es gibt Software (ebenso KI), die KI Texte erkennen. Wird so ein Test gemacht, ist die Meinung über dich womöglich: du hast dir keine eigene Mühe gemacht. Man weiss auch, dass KI Texte kleinere Unwahrheiten beinhalten können, wenn die Anweisungen nicht vollständig waren. In diesem Sinne: Ja zur punktuellen Optimierung durch KI.
Lass uns den
perfekten Lebenslauf schreiben!
Gekündigt • Kompetenzen • Lebenslauf • Motivationsschreiben • Vorstellung